Biographie von Guido Schiefen
Biography of Guido Schiefen
Biographie de Guido Schiefen
Repertoire von Guido Schiefen
Kammermusikpartner von Guido Schiefen
Diskographie von Guido Schiefen
Meisterkurse (Guido Schiefen)
Künstlersekretariat Andreas Liebrandt
 
 

Aktuelle Pressestimmen

Instrumentale Traumkombination
So sieht wohl pures Kammermusik-Glück aus: drei der besten Virtuosen ihres Faches, freundschaftlich verbunden seit gemeinsamen Studienzeiten, vereint zu einem mit höchster Inspiration musizierten Konzertprogramm aus überwiegend selten aufgeführten Kostbarkeiten des Repertoires....
Guido Schiefens schier unbegrenzte Intonationskunst war Garant dafür, dass die subtile Klangbalance des Werkes auch in der hier vorgestellten Version mit Cello statt (wie im Original) Bratsche verblüffend gut herauskam....
Heppenheim / Oktober 2005

Beethovenfest Bonn 2005, Burg Namedy
Kein Zweifel: Der Abend war, was kammermusikalische Homogenität anbelangte, mustergültig, das intensive, bis an den Rande emotionaler Entäußerung führende Zusammenspiel der beiden Musiker strahlte eine Intimität aus, die den schauenden Zuhörer beinahe in die Rolle des Voyeur drängte. ...
Mit filigran singendem, farbenreichem Cello-Ton gelingen Schiefen in Sachen Liszt wunderbar bildhafte Erzählungen, die, da es sich fast ausschließlich um sogenannte Spätwerke beziehungsweise um deren Bearbeitungen handelt, ohne jenes Liszt sonst so eigene, seiner Selbstdarstellung dienende Pathos auskommen. Reicher Applaus.
Bonner Generalanzeiger / September 2005

Glückselig wie ein Kind und dabei mit sagenhaft weichem Ton
...Schiefen, hinter seinem Instrument glückselig wie ein Kind mit seinem Lieblingsspielzeug, grundierte sehr dezent und doch mit sagenhaft weichem Ton....
Kölner Stadtanzeiger / Juli 2005


... Dabei ist es immer wieder Schiefen, der aufhorchen lässt, der sich in die Musik versenkt, der den Impulsen seiner Kollegen nachhört, sie beseelt weiterspinnt...
... Es scheint immer wieder, als vertrage Ravels Musik keine Anstrengung, schon gar nicht ein Satz wie die Passacaille, die zum Schönsten gehört, was je in Töne gefasst wurde. Welche atemlose Kraft in diesem filigranen steckt, davon weiß vor allem wieder Schiefen zu singen. Sein Einsatz nach nur wenigen Takten der Klavierexposition, ganz ungeheuerlich still und aus dem Inneren der Töne heraus, klingt lange nach.
Frankfurter Rundschau / Juli 2005

"Un magicien du violoncelle"
L´Alsace

Salonlöwe mit Cello
...Guido Schiefen greift in bester Spiellaune hinein, kostet die kantablen Linien genussvoll aus und meistert die solistischen Herausvorderungen mit Bravour.
FonoForum

Strad Selection
… Guido Schiefen's treatment of these pieces and of the two mini-concertos is spot on. He plays the lilting melodies with just the right degree of sweetness and sentimentality, and doesn't get too pompous in the flourishes and mock heroics, for example, the cello entry in the Concerto militaire. The writer of the convoluted booklet notes debating whether the pieces are parodies or travesties would have done well to follow Schiefen's example in not taking himself too seriously. It is rare to hear the cello's two Iower strings in these pieces: Offenbach's favoured playing Position was evidently high up on the A and D strings, with a lot of passages of double-stopping in thirds, sixths and octaves and spiccato string crossing. Schiefen throws all this off admirably, though his tone at the very top is sometimes more squeak than sweet. The good quality West German Radio recording mikes the cello well forward and there's something rather wickedly enjoyable about so many helpings of shameless triviality in one disc.
(Strad Selection *) The Strad May 2005

Unglaublicher Farbenreichtum
...In der Sonate für Cello und Klavier halten dann Guido Schiefen und Alfredo Perl das Wort: im "Prélude" das Klavier kräftig und klar konturiert, die an Barockes erinnernden Figuren der beiden Instrumente ohne alle Starrheit. Die immer neuen Hinfalle des Finale" animieren den Cellisten wie sein Partner am Flügel zwischen kantabler Linie und virtuoser Attacke zu fesselndem Spiel. Geistreich gerieten auch Beethovens Variationen über Mozarts "Ein Mädchen oder Weibchen" für Cello und Klavier. Herrlich, wie die beiden von Beginn an die Abweichungen von der Originalmelodie herausbrachten, rhythmisch sccharf konturiert. wie sie gegen Ende den trauermarschartigem Mollteil umkippen ließen in den munter-leichtfüßigen Schluss. ... ...Starker Beifall wollte auch nach einer Zugabe kaum ein Ende nehmen.
Rheinische Post

Max Reger
Cello-Suiten No 1-3

"...Few artists have succeeded in producing such consistent beauty and richness of tone as Guido Schiefen in this musically and technically demanding repertory. Schiefen successfully rekindles Bach spirit in the outer sections of the expansive opening Präludium of no. 1, and he plays the central Adagio with intensity and sustained lyricism, especially its more passionate middle section. He overcomes the challenges of the jaunty final fugue with style and aplomb, maintaining a flowing tempo, playing the elegant episodes with eloquence and rarely resorting to tonal abrasiveness in the varoius passages of complex multiple-stopping."
The Strad

Reger in Schwung
"...Die Einspielung zeigt eine bemerkenswerte Souveränität und Selbstverständlichkeit der Ausdrucksgestaltung. Ein fesselnd logisches wie tonschönes Spiel zeichnet seinen Vortrag aus. Klangdifferenzierungen gehen nicht auf Kosten einer Linienklarheit. Mit dieser Aufnahme macht der Tschaikowsky-Preisträger, ... , nachdrücklich auf sich aufmerksam.
Süddeutsche Zeitung

Feurig, rassig und schwungvoll
"...So verblüffte Schiefen etwa als virtuoser Akrobat auf dem Griffbrett..."
Rheinische Post

Die Kombination ging glänzend auf
"...Saschko Gawriloff und Guido Schiefen (Doppelkonzert von Brahms) waren die ausgezeichneten Solisten. Der gestandene Geiger und der hochbegabte Cellist lieferten sich unerhört spannende Dialoge. Insgesamt spielte Schiefen, der bereits einen Preis beim berühmten Tschaikowsky-Wettbewerb gewann, sogar noch eine Spur dramatischer und leidenschaftlicher als sein Kollege, aber die Kombination ging im Zusammenspiel glänzend auf. Weil die Solisten sich perfekt die Bälle zuspielten, besaßen die leidenschaftlichen Abschnitte von Brahms' später Orchesterkomposition außerordentliche Spannung; in den lyrisch getönten Partien formten sie die großen Melodiebögen genußvoll mit edler Tongebung aus. Als Zugabe spielte das brillante Duo Gawriloff-Schiefen einen Ausschnit aus dem Duo für Violine und Cello von Maurice Ravel. Das war ein abenteuerlich virtuoses Werk, gespickt mit wilden Pizzicatonoten. Bei ausgezeichnetem Zusammenspiel und optimaler Vorbereitung ließen sich die Interpreten keinen Effekt entgehen und machten viel Eindruck..."
Westfälische Allgemeine

Madame Favart und ein Cellokonzert - Das 2. Jaques-Offenbach-Festival in Bad Ems
"...Eine kleine Sensation war die in die Mitte gerückte Aufführung des Concertinos G-Dur für Violoncello und Orchester, das der Cellist Offenbach 1850, vor seiner Konzentration auf die Bühnenwerke, komponierte. Guido Schiefen sprang kurzfristig ein, studierte das aberwitzig schwere Stück in einer knappen Woche und absolvierte es auswendig. Die in freier Reihungsform gehaltene Konzert-Rhapsodie verlangt dem Solocellisten etwa das ab, was Paganinis Bravourstücke von den Geigern fordern...."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Griff nach den Sternen
"...Welche Offenbarung an technischer Brillanz und gestalterischer Reife war danach die Begegnung mit dem Cellisten Guido Schiefen...Vom ersten Bogenstrich an war der junge Künstler einfach eins mit seinem Instrument. Ohne jeden Hauch von Effekthascherei spielte er die immens schwierigen "Variationen über ein Rokokothema" von Tschaikowsky dergestalt, daß sich (spätestens in der sechsten, der Moll Variation) der Himmel auftat..."
Mannheimer Morgen

In der Klausur - Bach Woche Ansbach
"...Umjubelter Star im Solisten-Cercle dieser Tage: der junge Cellist Guido Schiefen. Schon vor zwei Jahren das "Wunder von Ansbach" , diesmal mit der zweiten Hälfte der Cellosuiten (Nr. I, III, IV); kein computergesteuertes Abschnurren von Noten, sondern eine Interpretation, die den ganzen Schatz an kantablen Phrasen, differenziert schattierten Zusammenhängen, sinnfälligen Gliederungen, tänzerischer Beschwingtheit wie schwermütiger Fülle realisiert - ohne jede schweißtreibende Expressivität als sehr intime Ausdruckskunst. Da hat alles unüberbietbare Rafinesse, macht umjubelten Effekt."
Fränkische Landeszeitung.

Guido Schiefen, Cello