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Aktuelle Pressestimmen
Instrumentale Traumkombination
So sieht wohl pures Kammermusik-Glück
aus: drei der besten Virtuosen ihres Faches, freundschaftlich verbunden
seit gemeinsamen Studienzeiten, vereint zu einem mit höchster
Inspiration musizierten Konzertprogramm aus überwiegend selten
aufgeführten Kostbarkeiten des Repertoires....
Guido Schiefens schier unbegrenzte Intonationskunst war Garant dafür,
dass die subtile Klangbalance des Werkes auch in der hier vorgestellten
Version mit Cello statt (wie im Original) Bratsche verblüffend
gut herauskam....
Heppenheim / Oktober 2005
Beethovenfest
Bonn 2005, Burg Namedy
Kein Zweifel: Der Abend war, was kammermusikalische Homogenität
anbelangte, mustergültig, das intensive, bis an den Rande emotionaler
Entäußerung führende Zusammenspiel der beiden Musiker
strahlte eine Intimität aus, die den schauenden Zuhörer
beinahe in die Rolle des Voyeur drängte. ...
Mit filigran singendem, farbenreichem Cello-Ton gelingen Schiefen
in Sachen Liszt wunderbar bildhafte Erzählungen, die, da es
sich fast ausschließlich um sogenannte Spätwerke beziehungsweise
um deren Bearbeitungen handelt, ohne jenes Liszt sonst so eigene,
seiner Selbstdarstellung dienende Pathos auskommen. Reicher Applaus.
Bonner Generalanzeiger / September 2005
Glückselig wie ein Kind und
dabei mit sagenhaft weichem Ton
...Schiefen, hinter seinem Instrument glückselig wie ein Kind
mit seinem Lieblingsspielzeug, grundierte sehr dezent und doch mit
sagenhaft weichem Ton....
Kölner Stadtanzeiger / Juli 2005
... Dabei ist es immer wieder Schiefen, der aufhorchen lässt,
der sich in die Musik versenkt, der den Impulsen seiner Kollegen
nachhört, sie beseelt weiterspinnt...
... Es scheint immer wieder, als vertrage Ravels Musik keine Anstrengung,
schon gar nicht ein Satz wie die Passacaille, die zum Schönsten
gehört, was je in Töne gefasst wurde. Welche atemlose
Kraft in diesem filigranen steckt, davon weiß vor allem wieder
Schiefen zu singen. Sein Einsatz nach nur wenigen Takten der Klavierexposition,
ganz ungeheuerlich still und aus dem Inneren der Töne heraus,
klingt lange nach.
Frankfurter Rundschau / Juli 2005
"Un magicien
du violoncelle"
L´Alsace
Salonlöwe mit
Cello
...Guido Schiefen greift in bester Spiellaune
hinein, kostet die kantablen Linien genussvoll aus und meistert
die solistischen Herausvorderungen mit Bravour.
FonoForum
Strad Selection
Guido Schiefen's treatment of these
pieces and of the two mini-concertos is spot on. He plays the lilting
melodies with just the right degree of sweetness and sentimentality,
and doesn't get too pompous in the flourishes and mock heroics,
for example, the cello entry in the Concerto militaire. The writer
of the convoluted booklet notes debating whether the pieces are
parodies or travesties would have done well to follow Schiefen's
example in not taking himself too seriously. It is rare to hear
the cello's two Iower strings in these pieces: Offenbach's favoured
playing Position was evidently high up on the A and D strings, with
a lot of passages of double-stopping in thirds, sixths and octaves
and spiccato string crossing. Schiefen throws all this off admirably,
though his tone at the very top is sometimes more squeak than sweet.
The good quality West German Radio recording mikes the cello well
forward and there's something rather wickedly enjoyable about so
many helpings of shameless triviality in one disc.
(Strad Selection *) The Strad May 2005
Unglaublicher Farbenreichtum
...In der Sonate für Cello und Klavier
halten dann Guido Schiefen und Alfredo Perl das Wort: im "Prélude"
das Klavier kräftig und klar konturiert, die an Barockes erinnernden
Figuren der beiden Instrumente ohne alle Starrheit. Die immer neuen
Hinfalle des Finale" animieren den Cellisten wie sein Partner
am Flügel zwischen kantabler Linie und virtuoser Attacke zu
fesselndem Spiel. Geistreich gerieten auch Beethovens Variationen
über Mozarts "Ein Mädchen oder Weibchen" für
Cello und Klavier. Herrlich, wie die beiden von Beginn an die Abweichungen
von der Originalmelodie herausbrachten, rhythmisch sccharf konturiert.
wie sie gegen Ende den trauermarschartigem Mollteil umkippen ließen
in den munter-leichtfüßigen Schluss. ... ...Starker Beifall
wollte auch nach einer Zugabe kaum ein Ende nehmen.
Rheinische Post
Max Reger
Cello-Suiten No 1-3
"...Few artists have succeeded in
producing such consistent beauty and richness of tone as Guido Schiefen
in this musically and technically demanding repertory. Schiefen
successfully rekindles Bach spirit in the outer sections of the
expansive opening Präludium of no. 1, and he plays the central
Adagio with intensity and sustained lyricism, especially its more
passionate middle section. He overcomes the challenges of the jaunty
final fugue with style and aplomb, maintaining a flowing tempo,
playing the elegant episodes with eloquence and rarely resorting
to tonal abrasiveness in the varoius passages of complex multiple-stopping."
The Strad
Reger in Schwung
"...Die Einspielung zeigt eine
bemerkenswerte Souveränität und Selbstverständlichkeit
der Ausdrucksgestaltung. Ein fesselnd logisches wie tonschönes
Spiel zeichnet seinen Vortrag aus. Klangdifferenzierungen gehen
nicht auf Kosten einer Linienklarheit. Mit dieser Aufnahme macht
der Tschaikowsky-Preisträger, ... , nachdrücklich auf
sich aufmerksam.
Süddeutsche Zeitung
Feurig, rassig und schwungvoll
"...So verblüffte Schiefen etwa als virtuoser Akrobat
auf dem Griffbrett..."
Rheinische Post
Die Kombination
ging glänzend auf
"...Saschko Gawriloff und Guido Schiefen (Doppelkonzert von
Brahms) waren die ausgezeichneten Solisten. Der gestandene Geiger
und der hochbegabte Cellist lieferten sich unerhört spannende
Dialoge. Insgesamt spielte Schiefen, der bereits einen Preis beim
berühmten Tschaikowsky-Wettbewerb gewann, sogar noch eine Spur
dramatischer und leidenschaftlicher als sein Kollege, aber die Kombination
ging im Zusammenspiel glänzend auf. Weil die Solisten sich
perfekt die Bälle zuspielten, besaßen die leidenschaftlichen
Abschnitte von Brahms' später Orchesterkomposition außerordentliche
Spannung; in den lyrisch getönten Partien formten sie die großen
Melodiebögen genußvoll mit edler Tongebung aus. Als Zugabe
spielte das brillante Duo Gawriloff-Schiefen einen Ausschnit aus
dem Duo für Violine und Cello von Maurice Ravel. Das war ein
abenteuerlich virtuoses Werk, gespickt mit wilden Pizzicatonoten.
Bei ausgezeichnetem Zusammenspiel und optimaler Vorbereitung ließen
sich die Interpreten keinen Effekt entgehen und machten viel Eindruck..."
Westfälische Allgemeine
Madame Favart
und ein Cellokonzert - Das 2. Jaques-Offenbach-Festival in Bad Ems
"...Eine kleine Sensation war die in die Mitte gerückte
Aufführung des Concertinos G-Dur für Violoncello und Orchester,
das der Cellist Offenbach 1850, vor seiner Konzentration auf die
Bühnenwerke, komponierte. Guido Schiefen sprang kurzfristig
ein, studierte das aberwitzig schwere Stück in einer knappen
Woche und absolvierte es auswendig. Die in freier Reihungsform gehaltene
Konzert-Rhapsodie verlangt dem Solocellisten etwa das ab, was Paganinis
Bravourstücke von den Geigern fordern...."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Griff
nach den Sternen
"...Welche Offenbarung an technischer Brillanz und gestalterischer
Reife war danach die Begegnung mit dem Cellisten Guido Schiefen...Vom
ersten Bogenstrich an war der junge Künstler einfach eins mit
seinem Instrument. Ohne jeden Hauch von Effekthascherei spielte
er die immens schwierigen "Variationen über ein Rokokothema"
von Tschaikowsky dergestalt, daß sich (spätestens in
der sechsten, der Moll Variation) der Himmel auftat..."
Mannheimer Morgen
In der Klausur
- Bach Woche Ansbach
"...Umjubelter Star im Solisten-Cercle dieser Tage: der junge
Cellist Guido Schiefen. Schon vor zwei Jahren das "Wunder von
Ansbach" , diesmal mit der zweiten Hälfte der Cellosuiten
(Nr. I, III, IV); kein computergesteuertes Abschnurren von Noten,
sondern eine Interpretation, die den ganzen Schatz an kantablen
Phrasen, differenziert schattierten Zusammenhängen, sinnfälligen
Gliederungen, tänzerischer Beschwingtheit wie schwermütiger
Fülle realisiert - ohne jede schweißtreibende Expressivität
als sehr intime Ausdruckskunst. Da hat alles unüberbietbare
Rafinesse, macht umjubelten Effekt."
Fränkische Landeszeitung.
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